Brennen 500 Rundballen
Datum: 26. Juli 2026 um 4:01 Uhr
Alarmierungsart: Vollalarm
Einsatzart: Z_Brandeinsatz_Alle > Z_Brandeinsätze_Vegetation > FW3
Einsatzort: Stader Straße
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20, TLF 3000, TLF 16/25, GW-L1
Weitere Kräfte: DRK Bereitschaft Bremervörde, FF Bevern, FF Ebersdorf, FF Elm, FF Hesedorf, FF Oerel, FF Oldendorf, Polizei Bremervörde, Rettungsdienst, stv. Stadtbrandmeister
Einsatzbericht:
Am frühen Sonntagmorgen wurden wir um 04:01 Uhr zu einem Brand von circa 500 Rundballen in ein Reitsportzentrum in der Stader Straße alarmiert. Schon kurz vor dem Eintreffen am Einsatzort konnte eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen werden.
Vor Ort wurde die gemeldete Lage bestätigt, wobei insgesamt ca. 500 liegende Rundballen in drei Reihen, pyramidenförmig angeordnet, sowie auf zwei Anhängern, brannten.Umgehend wurde von allen Seiten die Brandbekämpfung, teilweise unter Atemschutz, mit acht C-Rohren eingeleitet.
Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung und der erforderlichen Wassermenge wurden umgehend nach der ersten Erkundung drei weitere Tanklöschfahrzeuge angefordert, um einen Pendelverkehr einzurichten. Des Weiteren wurde im Verlauf weitere Einsatzkräfte, sowie der Faltbehälter der Feuerwehr Ostendorf und der Schlauchwagen 2000 KatS der Feuerwehr Oerel angefordert, um eine durchgehende Wasserversorgung sicherzustellen. Der Pendelverkehr befüllte den Faltbehälter und mit Hilfe des Schlauchwagens wurde eine Wasserversorgung über lange Wegstrecke, sowie eine weitere Wasserversorgung aus dem Oste-Schwinge-Kanal hergestellt.
Aufgrund der starken und anhaltenden Rauchentwicklung wurde über das Modulare Warnsystem des Bundes, also u.a. über die NINA-Warnapp, eine Warnung herausgegeben, in der die umliegende Bevölkerung aufgefordert wurde, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Ein NKTW des DRK-Rettungsdienstes sicherte unseren Einsatz ab. Angesichts der Dauer des Einsatzes wurde zur Verpflegung der Einsatzkräfte die DRK-Bereitschaft alarmiert.
Aufgrund der kompakten Pressung der Rundballen und der darin befindlichen Glutnester, wurden sämtliche Rundballen mittels Bagger und zwei Traktoren auseinandergezogen und großflächig auf der angrenzenden Wiese verteilt. Das so auseinandergezogene Heu wurde von uns mithilfe von Dunggabeln weiter auseinandergezogen. Anschließend wurde das gesamte Heu über mehrere Stunden hinweg mit Wasser unter Hinzugabe von Netzmittel benetzt, um die Glutnester effektiv zu löschen. Die Brandbekämpfung, die Nachlöscharbeiten sowie die anschließenden Aufräumarbeiten dauerten insgesamt über zehn Stunden an.










